Früher verfügten Käufer nur über eingeschränkte Möglichkeiten, sich Produktinformationen zu verschaffen. Das Internet und die sozialen Medien haben aber auch in dieser Hinsicht zu erheblichen Veränderungen des Käuferverhaltens geführt. Heutzutage gilt es, Tausende oder gar Millionen von Kundeninteraktionen zu bewältigen, und so kommen die Unternehmen nicht mehr ohne Automatisierungstools aus, mit denen sich mittels personalisierter Online-Erfahrungen Kaufentscheidungen herbeiführen lassen.
Die Standarddefinition des Marketings bezieht sich auf das Kommunizieren von Werten. Lange Zeit ergab sich daraus ein kreisförmiges Marketing-Modell bestehend aus der Bereitstellung eines Marketing-Budgets, der breiten Streuung von Werbemaßnahmen, der Generierung von Umsätzen und dem erneuten Investieren der Gewinne in weitere Marketing-Maßnahmen. Dieses Modell wird von Tag zu Tag teurer und ineffizienter.
Mit datengesteuerten Prozessen kann der Vertrieb ganz neue Wege einschlagen, und die Kunden direkt und in personalisierter Form ansprechen. Aus bereits vorhandenen Kundendaten lässt sich ableiten, auf welche Weise der Vertrieb die Kunden am besten erreichen kann. Je mehr Kunden Sie haben, desto besser lässt sich die Customer Journey perfektionieren.
Wir arbeiten seit Jahrzehnten nach dem Trichtermodell. Diese Arbeitsweise hilft uns aber nicht, die besten Kunden frühzeitig zu erkennen und entsprechende Prioritäten zu setzen. Der reine Vertrieb ist nicht alles - was man braucht sind Skaleneffekte und ein dafür geeignetes Marketing.
Wenn Sie die Customer Journey geplant haben, erkennen Sie sehr schnell das Potenzial der einzelnen Kunden. Sie können diesen Kunden dann jeweils passende Kundenerfahrungen in Echtzeit zur Verfügung stellen und auf diese Weise geeignete Prioritäten setzen.
Wenn Sie eine bestimmte Kennzahl beeinflussen möchten, beginnen Sie normalerweise damit, sich Fragen zu stellen: Wie muss die Werbekampagne gestaltet werden? Welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es? Welche Kunden sollen gezielt angesprochen werden? Dies bedeutet normalerweise umfangreiche Mehrarbeit, ohne dass gesichert wäre, dass all diese Anstrengungen tatsächlich zu einem Umsatzwachstum führen.
Datengesteuertes Marketing hingegen ermöglicht das Lernen aus Kundenerfolgen und somit die Gewinnung von Neukunden und Umsatzsteigerungen. Daten rund um die Customer Journey helfen Ihnen dabei, genau diejenigen Segmente, Schritte und Erfahrungen zu erkennen, die für die Umsetzung Ihrer taktischen Maßnahmen entscheidend sind, und die Ihr Team in eine hocheffektive Vertriebsorganisation verwandeln können.
Die Hälfte aller Marketingausgaben ist reine Geldverschwendung. Nur welche Hälfte, das wissen wir nicht. Die Erfahrung lehrt, dass Marketingaktivitäten sich irgendwie in Umsatzwachstum niederschlagen. Der genaue Zusammenhang ist aber unklar und so leiten wir unsere Budgets und Planzahlen aus Vermutungen ab.
Datengesteuertes Marketing kennt keine Trichterfunktion. Stattdessen werden Customer Journeys exakt vermessen und für jeden einzelnen Kunden genau auf diesen zugeschnittene Aktivitäten eingeleitet.